letzte Woche:

 

Leitgedanke: "abgeben und loslassen"

 

Wie wäre es, wenn wir tatsächlich fest daran glauben würden, dass es eine höhere Macht gibt, die es gut mit uns meint? Lasst es uns doch einmal - nur für diese eine Woche - versuchen. Bitte nehmt Euch ein kleines Kästchen. In dieses legt Ihr jeden Morgen Eure "Sorgen" und alles, worüber Ihr Euch den Kopf zerbrecht, alles, was Ihr glaubt lösen zu müssen. Schreibt es auf einen Zettel und legt es in das Kästchen, in dem Vertrauen, dass eine höhere Macht sich wohlwollend darum kümmert. Wenn Ihr einen Altar oder einen für Euch wichtigen Platz habt, stellt es dorthin und vergesst auch nicht, Euch dafür zu bedanken, dass sich darum gekümmert wird.

Das heißt nun nicht, dass wir gar nichts mehr tun müssen. Unsere Aufgabe ist es "nur" noch, achtsam zu sein und Ideen und Impulse wahrzunehmen und dem Ganzen seine Zeit zu lassen.

 

 

Yogaübung:

 

Setzt Euch im Kniesitz oder auf eine Stuhlkante. legt die Hände hinter dem Rücken ineinander. Beim Einatmen richtet Ihr Euch auf, beim Ausatmen verbeugt ihr Euch nach vorne, ohne die Händer hinter dem Rücken zu lösen.

Diese Geste bekundet und bekräftigt dieses Abgeben und sich beugen. Die hinter dem Rücken verschränkten Hände können nicht mehr selber handeln... Es ist eine Geste der Demut - im positivem Sinn.

 

 

Atmung:

 

Nehmt den Sitz Eurer Wahl, lasst den Atem tief und gleichmäßg fließen und spürt dabei immer wieder dem Satz nach:

"Ich werde geatmet von einer Kraft, die will dass ich lebe"

 

 

Woche 5:

 

Leitgedanke: "unerwünscht und gewünscht"

 

In dieser Woche geht es weiter um Achtsamkeit... Lasst uns das Liebe sammeln etwas erweitern und differenzierter einsetzen. Jedes Mal, wenn wir uns angegriffen, unerwünscht, nicht wertgeschätzt o.ä. fühlen, dann lasst uns kurz innehalten und im Gegenzug nach Momenten suchen, in denen wir uns sehr erwünscht oder gar gelobt fühlten... einfach mal zu sehen, wie die Zuwendung zu positiven Dingen, die negativen Gefühle vielleicht mildern oder sogar auflösen können. Und um weiter die Richtung unserer Konzentration zu schulen.

 

Yogaübung: "den Wechsel üben"

 

Lasst uns die Übung aus Woche 3 wiederholen. Den bewussten Wechsel von Bewegung und Stillstand. Und damit den bewussten Wechsel aus aufgewühlten Gefühlen zu ruhigen...

Und wer mag gerne weiter die Kindposition, um sich weiter zu nähren.

 

Atmung:

 

Ich atme ein und lächle

Ich atme aus und lächle

 

 

 

 

 

Woche 4:

 

Leitgedanke: "Liebe suchen und sammeln"

 

Dabei geht es nicht nur um das, was wir allgemein unter Liebe verstehnen, den Partner, die Kinder, unsere Eltern... es geht um die subtileren Ausdrucksformen von Liebe:

Ein Sonnenstrahl, der mich wärmt, das Singen der Vögel am Morgen, das warme Wasser der Badewanne, in die ich eintauchen kann, ein wunderbares Essen, das Lächeln eines fremden Menschen, der glückliche Zufall... alles Ausdrucksformen des Lebens, dass es uns liebt...

In dieser Woche geht es darum, diese Dinge ganz bewusst als "Liebe" wahrzunehmen und nachzuspüren, wie sich das alles für uns körperlich anfühlt, wenn wir es als solches identifizieren und bezeichnen...

 

 

Yogaübung: sich genährt fühlen

 

In dieser Woche geht es einfach "nur" um die Kindstellung. Ein paar Minuten in dieser verweilen, nachspüren, die Ruhe und Geborgenheit fühlen, den Körper in alte Erinnerungen des Genährtseins im Mutterleib eintauchen lassen.

 

 

Atmung:

 

Ich atme Liebe ein

und ausatmend lasse ich sie in meinen Körper strömen

 

 

Woche 3:

 

Leitgedanke: "sprich über das, was gelingt, das was schon alles gut ist..."

 

Nachdem wir jetzt schon einiges "umgestaltet" haben, den einen oder anderen neuen Gedankengang geübt haben, wollen wir hier weitermachen. Diese Woche gilt den Erfolgen, dem, was alles gut läuft... Immer, wenn wir versucht sind, zu kritisieren, an etwas herumzunörgeln, unzufrieden mit etwas zu sein, richten wir den Fokus stattdessen auf das, was an dem "bemängeltem" Zustand schon gut ist, gut läuft, positiv ist...

Und reden auch darüber. Statt darüber zu erzählen, was alles nicht so läuft.... lasst uns doch einmal für eine Woche ausprobieren, über das zu reden, was alles schön ist in unserem Leben :-)

Über die vielen kleinen und großen wundersamen Dinge, die uns jeden Tag wiederfahren :-)

 

 

Yogaübung: den Wechsel üben....

 

Zunächst für 1 Minute leicht laufen oder auf der Stelle springen, dann für 1 Minute den Baum mit dem linken Bein als Standbein, wieder 1 Minute laufen oder springen anschließend 1 Minute lang den Baum mit der anderen Seite üben. Nochmal 1 Minute laufen und dann in die Bergposition gehen.

 

Und dabei einfach mal beobachten, was sich verändert, wenn man jeden Tag wirklich konsequent übt :-)

 

 

Atmung:

 

"Ich atme Lob ein"

"Ich atme Lob aus"

:-)))

 

 

Woche 2:

 

Leitgedanke: Auf das Wörtchen "müssen" verzichten...

 

In wie vielen unserer Sätze findet sich das Wort "müssen" wieder. Wir müssen zum Einkaufen, wir müssen die Kinder abholen, wir müssen zur Arbeit.... wäre es nicht viel richtiger zu sagen: wir können/dürfen heute noch Einkaufen gehen (verglichen mit vielen Ländern, die uns um unsere Auswahl und Möglichkeiten beneiden), wir haben überhaupt die Möglichkeit unsere Kinder zu holen und Gott sei Dank haben wir Arbeit...???

 

Es geht weiter um den bewussten Umgang mit unseren Gedanken und auch um eine ganz aktive Umgestaltung der eigenen Sprache. Neue Wege bauen im Gehirn :-) denn das bleibt immer flexibel...

 

Wenn wir uns das alles bewußt machen, können wir viele unserer Aufgaben auch in Dankbarkeit sehen, dass es überhaupt möglich ist - oder das eine oder andere getrost streichen...!

 

 

Yogaübungen:

 

Nach ein paar Vorbeugen (schickt doch gedanklich damit jeweils ein paar Herzen zum Himmel bzw. zur Erde) die Arme ganz aktiv kreisen. Vor uns zurück - und dabei die Beweglichkeit genießen. Dann ein paarmal in die Stuhlposition gehen und dort für ein paar Atemzüge verweilen (und natürlich müsst ihr das nicht, aber ihr könnt bewusst Eure Kraft aufbauen...)

 

 

Atemübung:

 

Beim Atmen jeweils den Satz verwenden: Ich atme ein und lächle und ich atme aus und lächle.... :-))))

 

 

 

 

 

Woche 1:

 

Leitgedanke: Tut der gut, oder kann der weg....

 

Nein, es geht nicht um die Männer ;-) es geht um Gedanken. Beobachtet Euch mal, was ihr über Euch so denkt. Einfach auf einen Zettel schreiben und sich abends mal hinsetzen und überprüfen, ob ihr diesen Gedanken wirklich behalten wollt - ansonsten ab in den Müll damit. Gedanklich und tatsächlich.

Der nächste Schritt dazu ist, sich ein oder 2 dieser Gedanken herauszusuchen und einfach einmal das Gegenteil davon ausprobieren... kann ja eigentlich nichts passieren, ist ja "nur" ein Gedanke ;-))

 

(Fällt Euch auf, dass wir manchmal ganz schön kritisch mit uns selber sind?? Was würden wir denn gerne von einem liebevollen Gegenüber hören? Wirklich: eh hast Du schon wieder zuviel gegessen oder vielleicht lieber - eh, brauchst Du vielleicht eine Umarmung, statt eines Stückes Schokolade?? Tut nicht weh, wenn man liebevoll mit sich selber nett umgeht ;-))

 

Yogaübungen:

 

Nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen einfach ein paar Vorbeugen machen (mit angewinkelten Knien) - als Gruß an den neuen Tag und als Dank für den vergangenen...

 

Atemübung:

 

Jeweils nach den Vorbeugen max 5 Minuten (Eieruhr oder Timer auf dem Handy) entweder im Schneidersitz auf dem Boden bzw. Sitzkissen oder auf einem Stuhl, ganz vorne an der Kante. Sich einfach "nur" auf die Temperatur der Luft in der Nase konzentrieren - beim Ein- und beim Ausatmen...